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Das neue Buch der Schatten

Textauszug:

Begriffsdefinitionen

 

Esoterik

 

Im 19. Jahrhundert wurde die „Esoterik“ wie folgt definiert: „Die Esoterik ist eine Wissenschaft von den verborgenen Kräften der Natur, des Menschen und der göttlichen Ebene“. Das Wort „Esoterik“ ist eigentlich seit der Hippie-Bewegung zu einem Sammelbegriff geworden und muss leider für vieles herhalten, das gar nicht in diesen Bereich gehört. Die Esoterik ist mittlerweile ein Schlagwort, das alles zusammenfasst, was irgendwie „übersinnlich“ scheint. „Esoterik“ ist abgeleitet von „esoteros“ (griechisch), was „nach innen gerichtet“ bedeutet. Philosophisch betrachtet ist die Esoterik eine allumfassende, universalreligiöse Anschauung, ein „Ur-Wissen“, das jenseits einer bestimmten Glaubensrichtung angesiedelt ist. Das klassische Wissen der Esoterik galt früher als exklusives Sonderwissen, das „hermetisch“, also geheim und im Verborgenen in Bruderschaften, Logen, Orden, esoterischen Schulen von „Mund zu Ohr“ gelehrt wurde. Auch heute noch existieren solche Geheimbünde und Zusammenschlüsse, in denen die esoterischen Disziplinen (Astrologie, Tarot, Kabbala, Pendeln, Channeling) traditionsgemäß erlernt werden können. Dennoch bleibt der esoterische Pfad ein individueller Weg, der nur alleine, durch kontinuierliches Studieren, Wissensaneignung und praktische Umsetzung eingeschlagen werden kann. Die Esoterik will nicht belehren, nicht missionieren und auch nicht verändern. Sie basiert auf dem freien Willen des Individuums und weiß um die Unveränderbarkeit evolutionärer Entwicklungsprozesse. Aber so, wie man zum Beispiel das Wachstum im Pflanzenreich in gewisser Weise beeinflussen und beschleunigen kann, geht man in der Esoterik davon aus, dass auch das geistige Wachstum, um das es in der Esoterik schließlich geht, zu beschleunigen ist.

 

„Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister!“, lautet eine Maxime in der Esoterik. Wobei mit „Meister“ nicht unbedingt ein geistig fortgeschrittener Mensch oder Lehrer einer esoterischen Schule und auch kein „Messias“ und schon gar kein „Guru“ gemeint sein muss. Der „Meister“ kann auch eine nicht sichtbare Energie sein, die einem dabei hilft, seinen geistigen Weg weiterzuverfolgen und die richtigen Erkenntnisse zu erlangen. Durch das Studieren esoterischer Schriften und schließlich in der Umsetzung kann sich schon eine Bewusstseinserweiterung ergeben. Nämlich dann, wenn verstanden wird, was die Prinzipien der Esoterik meinen.

 


In der Esoterik kennt man sieben hermetische Prinzipien:

 

  1. das Prinzip der Geistigkeit

     

(Das All ist Geist, das Universum ist Geist, gehalten im Geist des Alls!)

 

  1. das Prinzip der Entsprechung

     

(„Wie oben, so unten; wie unten, so oben“, lautet ein wichtiger Spruch der esoterischen Philosophie. Er besagt, dass alles, was in uns geschieht, auch außerhalb passiert und umgekehrt und dass das, was sich im Mikrokosmos (im Kleinen) abspielt, sich auch im Makrokosmos (im Großen) ereignet und auch wieder umgekehrt!)

 

  1. das Prinzip der Schwingung

     

(Alles befindet sich in Schwingung und bewegt sich, ist niemals ruhig!)

 

  1. das Prinzip der Polarität

     

(Alles ist zweifach und hat zwei Pole, das eine existiert nur, weil das andere existiert, wir kennen nur das Licht, weil wir die Dunkelheit kennen und wir wissen, was warm ist, weil wir auch wissen, was kalt ist und so weiter!)

 

  1. das Prinzip des Rhythmus

     

(Alles fließt ständig ein und aus, alles steigt und fällt, Rhythmus ist überall und kompensiert!)

 

  1. das Prinzip von Ursache und Wirkung

     

(Jede Ursache hat auch eine Wirkung und jede Wirkung hat eine Ursache! Alles geschieht nach diesem Gesetz und nichts entgeht diesem Gesetz! Auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung basiert auch das Karmagesetz, also das Gesetz der Wiedergeburt. Für die Ursachen, die ein Mensch in seinen früheren Leben geschaffen hat, will das Gesetz einen natürlichen Ausgleich schaffen.)

 

  1. das Prinzip des Geschlechts

     

(Geschlecht ist überall, in allem und auf allen Ebenen, alles hat weibliche und männliche Prinzipien.)

Der Textauszug ist urheberrechtlich geschützt und darf weder kopiert, noch an anderer Stelle publiziert werden.

6.9.06 21:31
 



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