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Die magische Wahrheit

Textauszug aus

"Die magische Wahrheit"

Ultimativer Eso-Kick

Was tut überhaupt jemand, der sich für die Esoterik interessiert, außer entsprechende Bücher zu lesen, mit Gleichgesinnten über den Sinn des Lebens zu philosophieren, seine Wohnung mit ätherischen Ölen zu beduften und nach Selbstfindungs-Wochenenden und spirituellen Workshops Ausschau zu halten? Ist nicht alles blanke Theorie, während sich die praktische Anwendung allenfalls im regelmäßigen Meditieren und in tiefgründigen Gesprächen über Leben und Tod erschöpft? Oder ist jemand ein „praktizierender Esoteriker“, wenn er mit diversen magischen Hilfsmitteln hantiert, weiß, welches Kräuterchen gegen den Liebeskummer gewachsen ist und welcher Feng-Shui-Anhänger wo in der Wohnung richtig platziert ist, dass er die Energie bündelt? Welche Gesinnung haben „Esoteriker“ und wie sieht ihre „Lebensphilosophie“ aus? Was unterscheidet sie von anderen? Was denken und was tun sie? Wer ist wann und wie erleuchtet?

 

Eine tatsächliche Erleuchtung ist im Grunde genommen etwas Heiliges, eine göttliche und wahrlich übersinnliche Erfahrung, die wohl nur in den seltensten Fällen durch eine tiefe Meditation gemacht werden kann. Vielmehr wird sie einem „zuteil“, man könnte auch sagen: „Sie kommt über einen!“. Man kann sie nicht anstreben und sowieso nicht erzwingen. Wer sich zum Beispiel dazu berufen fühlt, in ein Kloster gehen zu wollen, um göttliche Erfahrungen zu machen und dem Weltlichen den Rücken zu kehren, mag die Bereitschaft zur Erleuchtung mit sich bringen, aber sicher ist sie ihm nicht.

 

Wenn man einem mystischen Orden beitritt, Spirituelles studiert und schließlich im klassischen Sinne eingeweiht wird, mag eine solche Einweihung einer Erleuchtung gleichkommen, nämlich dann, wenn das theoretisch Erlernte praktisch erfahren wird, wenn der Schüler in Kontakt mit seiner Seele und dem göttlichen Licht kommt.

 

Aber im Alltag und für einen Menschen, der die Esoterik für sich studiert, wird die Erleuchtung ein fernes Ziel bleiben, das es im Übrigen auch gar nicht anzustreben gilt. Denn die Esoterik lehrt uns gerade, das Streben und Wollen loszulassen und aufzugeben. Ein all zu verbissenes Streben ist meist sowieso von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Das gilt nicht nur für die alltäglichen Belange, sondern gerade für die oft angestrebte Bewusstseinserweiterung, die sich oft dann erst einstellt, wenn wir nicht mehr energisch auf sie hinarbeiten.

 

Für unseren persönlichen Weg ist es lediglich wichtig, dass wir ihn mehr und mehr vor Augen haben und ihn zielstrebig gehen und unsere Entscheidungen so treffen, dass wir fühlen, dass sie für uns die richtigen sind. Uns selbst immer näher zu kommen, unser Selbst zu leben und unsere Aufgaben zu erkennen und wahrzunehmen, sollte unser primäres Bestreben sein. Und vielleicht sind wir dann schon ein wenig „erleuchtet“, also „angestrahlt“ vom göttlichen Licht. Die „große Erleuchtung“ hat sich manchmal hinter (oder in) Menschen verborgen, die die kleinen Dinge in ihrem diesseitigen Leben immer so meistern, wie es ihrem Selbst und somit der göttlichen Vorsehung entspricht. Denn um das Leben im Diesseits geht es. Was uns im Jenseits erwartet, können wir konkret nicht sagen oder wissen. Auch wenn alle Religionen und Mysterienlehren seit jeher versuchen, uns vom Jenseits eine Vorstellung zu verschaffen. Es bleibt eine Frage des Glaubens, wie wir das, was folgt, wenn unsere Seele ihr Erdenkleid ablegt, interpretieren. Und jeder, der sich mit der Esoterik beschäftigt, hofft, dass ihm ein kleiner, aber wahrer Einblick in „das Leben der Seele“ gewährt wird, wenn sie sich von ihrer sterblichen Hülle losgelöst hat und sich in der geistigen Welt aufhält.

 

Der Text ist urheberrechtlich geschützt und darf weder kopiert, noch an anderer Stelle publiziert werden.

6.9.06 22:02
 



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